Posts mit dem Label Fertighaus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fertighaus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 10. August 2015

Neue Dimension- Erdgeschoss


       1. Aufbautag


Heute war es soweit. Die erste Etage unseres Hauses wurde aufgebaut. Ich hatte Riesen-Glück, die FDA (amerikanische Gesundheitsbehörde) hat die Inspektion am anderen Standort meiner Firma verlängert und den Besuch bei uns auf morgen und Freitag verschoben, so dass ich mir heute kurzfristig freinehmen konnte. Peter hatte leider nicht so viel Glück. Ich habe ihn aber mit jeder einzelnen Wand per Mail auf dem Laufenden gehalten.
Es war für mich ein echtes Erlebnis. Wand für Wand wurden unsere Pläne und Gedanken der letzten Monate zu Realität. Faszinierend wie alle Bauteile ineinander passen.
Das alles in Kombination mit dem strahlenden Sonnenschein. Ein gutgelauntes, kompetentes Team hat das Bild rund gemacht.
Und jetzt eine paar Eindrücke...


 

Das war wirklich irre. Im Vergleich zum Steinhaus geht der Aufbau des Rohbaus wirklich rasend schnell. 
 Auch später bei den Installationen von Wasser, Luft (Lüftungsanlage) und Strom sehe ich viele Vorteile. Während man im Steinhaus die Wand aufspitzt wird bequem in der Installationsebene verlegt. Diese ist in diesem Stadium noch nicht vorhanden, sondern wird auf der oben sichtbaren OSB-Platte aufgebracht. 
Es hat mich jedenfalls sehr beeindruckt, wie durch computerisierte Planung eine millimetergenaue Übereinstimmung der Einzelteile erreicht wurde. Wie ein Playmobil Bausatz.
Dazu kommt, dass die Zimmerleute wirklich was von Ihrem Handwerk verstehen.
Auf "normalen" Baustellen sind sicher auch angelernte Kräfte und nicht nur ausgebildete Maurer tätig.

Mittwoch, 18. März 2015

Wichtiges zum Rohbau



   Ruhe vor dem Sturm...
       
   
@ 2011-10-09 – 20:38:51

Jetzt haben wir eine entspannte Woche hinter uns. Da Herr Peters -unser Architekt und Bauleiter- im Urlaub war, ist es ganz ruhig geworden.
Es hat aber schon vorher angekündigt dass es im Anschluss nun ohne Aufschub wirklich losgeht!
Der grobe Zeitplan ist: Die Vorbereitungen für die Bodenplatte werden nun starten. Am Monatswechsel beginnt die Produktion unseres Hauses, die ca. 2 Wochen dauern wird in Kevelaer. Und im November wird das Haus aufgebaut.
Unglaublich, oder? Sicher, das war auch unser Ziel: Das Haus sollte vor dem Dezember stehen. Dafür hatten wir auch die Bauantragsplanung (auf eigene Gefahr) vorgezogen. Aber dass nach dieser kaugummiartigen Zeit der Grundstücksbeschaffung nun plötzlich so schnell sichtbare Fakten entstehen sollen, ist noch schwer zu begreifen.

 
👉Ich möchte jedem Bauherren eines Fertighauses ans Herz legen, sich die Produktionsstätten persönlich anzusehen.

Ich bin als Qualitätsmanager durch meinen Beruf mit einem kritischen Auge (meine Qualitätsbrille) ausgestattet. Ich denke aber, dass auch ein Laie erkennt, ob mit Sinn, Verstand und Genauigkeit gearbeitet wird.
Ich war positiv von der Planung und Produktion beeindruckt. Die Räume waren sauber und die Abläufe organisiert.
Dieses Bild hat sich auch später auf der Baustelle fortgesetzt.
 
Man verliert es bei der Fülle von Gewerken schnell aus dem Auge: 
Der Rohbau ist für die Mängelfreiheit und Lebensdauer eines Hauses elementar! Fehler, die hier verursacht werden sind nur schwer zu entdecken und noch schwerer zu beseitigen.

Mit der Vorbereitung des Rohbaus beginnt nun auch die Zeit der Baustellenbesuche. 

Eine Mischung aus Neugier, Freude und Angst begleitet einen nun zu den regelmäßigen Besuchen des zukünftigen Zuhauses. Und man sollte niemals das Handy vergessen, damit man ggf. die Verantwortlichen direkt durch die Leitung ziehen kann. 😎
 

Montag, 15. September 2014

Steinhaus vs. Holzhaus


 

Hier ist meine in wenigen Worten beschriebene Entscheidungsfindung. Die Erkenntnis hat sich tatsächlich erst in sechs Monaten entwickelt. Im Januar haben wir das Grundstück zum ersten Mal besichtigt, die Entscheidung für die Firma Petershaus haben wir im Juni getroffen.

              Stein oder Holz?
           @ 2011-08-10 – 13:47:22

Wir sind ganz unvoreingenommen an die Sache herangegangen. Erst einmal das Internet und Musterhausparks inspiziert und verschiedene Angebote eingeholt.
Um es kurz zu machen: Ein Passivhaus aus Stein ist teurer. Wenn man die Wände nicht extrem dick isolieren will, muss man einiges in die Heiztechnik stecken. Wenn man dann, wie wir, auch noch eine kombinierte Holz-/Putzfassade anstrebt zieht das den Preis nochmal nach oben. Dann fanden wir noch offene Holz-Deckenbalken toll...
Deshalb sind wir letztlich bei der Holständerbauweise gelandet. Die Firma Petershaus aus Kevelaer hat uns überzeugt, da hier unser Geschmack am besten verstanden wurde und das Preis/ Leistungsverhältnis in Ordnung ist.



Die Vorauswahl der Baufirmen haben wir, wie beschrieben, über das Internet oder den Besuch der Musterhausparks getroffen. 

👉Aus dem im ersten Posting erwähnten Bautagebuch habe ich gelernt, dass nur eine Firma aus der Nähe auch im Krisenfall wirklich greifbar ist. 

👉Da die Qualität eines Fertighauses von der eingesetzten Technik im Produktionsbetrieb stark abhängig ist, wollte ich in jedem Fall einen Eindruck von der Produktion VOR Vertragsabschluss bekommen. 

👉Bei einem Stein-auf-Stein Haus wollte ich es ebenfalls nicht nur mit einem 3 Mann-Vertriebsbüro zu tun haben.

Einige Besuche von Planern/ Beratern fanden so auch bei uns zu Hause statt, netterweise sind heute die meisten Firmen so flexibel. Mit zwei kleinen Kindern im Schlepptau hat man einfach nicht die Ruhe alle Details zu hinterfragen. 

So haben wir meist nach 20 Uhr entspannt die Herren in unserer Küche gelöchert. Trotz unserer akademisch-naturwissenschaftlichen Ausbildung erschlossen sich nämlich viele Zusammenhänge erst nach und nach. 

Man kommt einfach nicht drum herum, sich ausgiebig mit Themen wie Bodenbeschaffenheit, Heizungstechnik, Isolierung etc. zu befassen. Die Qualität der Beratung ist auch sehr unterschiedlich. Aussagen wie „Das machen wir immer so“ „Da hatten wir eigentlich nie Probleme mit“ haben des Öfteren der Internet-Prüfung nicht standgehalten.

An Anfang, gebe ich zu, lag unser Fokus allerdings auf Grundrissen und Außenansichten. Bestimmt ist uns in dieser Phase auch einiges an Informationen durch die Lappen gegangen. Ein paar Anbieter sind auch in dieser Phase einfach so aussortiert worden. Nichts ist ernüchternder, als nach einem ausführlichen Gespräch über Wünsche und Ideen eine lieblos hingepfefferte Bauzeichnung mit Preis in der Post zu haben.

Das Thema -Stein oder Holz- werde ich später noch ausführen.